Unsere Ideen.
Filme sind ein Ausdrucksmittel für KünstlerInnen, um ihre Ideen zu vermitteln und können keine objektive Realität abbilden. Deshalb lehnen wir den Realismus im Film ab - Film ist Kunst und Kunst ist dem Namen nach immer künstlich. Stattdessen setzen wir auf die Freiheit des Films, der keine Grenzen oder Regeln kennt. Wir sehen Kunst als einen Akt des Widerstands gegen die Konformität und die vorherrschende Erzählung. Filme können alles sein und müssen nicht in festen Stilen oder klaren Ästhetiken eingezwängt werden. Wir erkennen den Film als eine Welt des freien Entwurfs an, in der die Grenzen der Logik verschwimmen und wir über die Grenzen der Rationalität hinausdenken können. Unser Ziel ist es, Fragen zu stellen, ohne zwangsläufig Antworten geben zu müssen. Wir akzeptieren das Rätselhafte und Monströse im Film und sehen darin eine Quelle der Inspiration und des Fortschritts.
rotweinmund - Spielfilm
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IN PRODUCTION
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Ein Spielfilm von Thomas Bischof & Sabina Kufner
AT, 90 min
Regie: Thomas Bischof & Sabina Kufner
Drehbuch: Thomas Bischof
Producer: Alexandra Braschel
DOP: Judith StehlikCast: Isabella Jeschke, Gerald Walsberger, Josephine Bloeb
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ROTWEINMUND ist ein surreal-poetischer Spielfilm über die fragile Grenze zwischen Erinnerung und Begehren. Im Zentrum steht Bella, gefangen in einer Beziehung, die längst aufgehört hat zu leuchten. Als der Name Nadja wieder in ihr auftaucht, beginnt etwas in Bewegung zu geraten: ein Gesicht, eine Berührung, ein Gefühl von Wärme, das aus einer Vergangenheit zurückkehrt, die vielleicht real war oder vielleicht nur ersehnt. Die Räume ihres Hauses verschieben sich, Zeit verliert ihren Halt, Dialoge werden zu Splittern. Mit jedem Fragment wird spürbarer, dass Bella einen Ausweg aus ihrer Beziehung zu Clemens sucht, einen Ausweg aus dem Haus, dass sie nicht gehen lässt.
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