UNSERE FILME
— FILM IST KUNST · UND KUNST LÜGT AUF DIE RICHTIGE WEISE
Ich glaube nicht an den Realismus im Film — nicht weil die Wirklichkeit mich nicht interessiert, sondern weil Kamera und Schnitt ohnehin lügen. Also lieber bewusst, lieber mutig, lieber ehrlich in der Künstlichkeit. Meine Kurzfilme und künstlerischen Arbeiten entstehen dort, wo die Logik aufhört hilfreich zu sein. Wo das Rätselhafte keine Schwäche ist, sondern der Kern. Wo ein Film nicht erklären muss, was er bedeutet — weil er etwas Besseres tut: er hinterlässt ein Gefühl, das sich nicht in Worte fassen lässt. Ich sehe Film als Widerstand. Gegen Konformität, gegen die eine vorherrschende Erzählung, gegen den Zwang zur Antwort. Ein Film darf alles sein. Er muss nur ehrlich riskieren.
rotweinmund - Spielfilm
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Post-Poduktion
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Ein Spielfilm von Thomas Bischof & Sabina Kufner
AT, 90 min
Regie: Thomas Bischof & Sabina Kufner
Drehbuch: Thomas Bischof
Producer: Alexandra Braschel
DOP: Judith StehlikCast: Isabella Jeschke · Gerald Walsberger · Josephine Bloeb
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ROTWEINMUND ist ein surreal-poetischer Spielfilm über die fragile Grenze zwischen Erinnerung und Begehren. Im Zentrum steht Bella, gefangen in einer Beziehung, die längst aufgehört hat zu leuchten. Als der Name Nadja wieder in ihr auftaucht, beginnt etwas in Bewegung zu geraten: ein Gesicht, eine Berührung, ein Gefühl von Wärme, das aus einer Vergangenheit zurückkehrt, die vielleicht real war oder vielleicht nur ersehnt. Die Räume ihres Hauses verschieben sich, Zeit verliert ihren Halt, Dialoge werden zu Splittern. Mit jedem Fragment wird spürbarer, dass Bella einen Ausweg aus ihrer Beziehung zu Clemens sucht, einen Ausweg aus dem Haus, dass sie nicht gehen lässt.
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Servus Karl - Kurzfilm
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Ein Kurzfilm von Thomas Bischof
AT, 21 min
Buch & Regie: Thomas Bischof
Produktion: studio bischof / production · Co-Produktion: Ozeanvogel Film · Feiner Film Kunst Verein · kufner films & arts · Filmagio Cine Produktion
Cast: Erwin Steinhauer · Isabella Jeschke · Robert Slivovsky · May Garzon · Gerald Walsberger,
Bildgestaltung: Judith Stehlik ·Montage: Sara Schober · Musik: Clemens Salesny · Ton: Mariusz Orchel · Kostüm: Heike Mirbach · Oberbeleuchter: Aram Baroiam · Paul Anthony Gibbons · Maske: Natasa Hudecek, Stefanie Garaus, Petra Moser · Color Grading: Tobias Aschermann · Sounddesign & Mastering: Mariusz Orchel
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Der gealterte Strizzi Karl streift durch seine verlassenen Stammlokale, in denen einst das Leben pulsierte. Eine Nacht mit der Sehnsucht nach Bedeutung in einer Welt, die ihn vergessen hat. Ein Film über Vergänglichkeit, Scheitern und den letzten Akt des Widerstands.
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"an extended short film in the modern noir mode" - Another hole in the Head
"This is a Wes Anderson's dark noir twin - Berlin Lift Off Festival
"Servus Karl" is a poetic, philosophical exploration of a man and a society in the throes of existential dread. It's a challenging, thought-provoking film that demands the viewer's attention and engagement. It's an impressive addition to Bischof's filmography, cementing his place among the contemporary auteurs of world cinema. This is a film that refuses to fade into the oblivion it so vividly portrays, a film that, like its protagonist, insists on its relevance in a world teetering on the precipice of forgetfulness." - CLIMAX
Festival of Nations 2024, Austrian Film Festival 2022 (Publikumspreis), Snowdance 2022, Torino Underground Cinefest 2021, Bastalavista 2021, Giallo International Film Festival 2021, San Francisco IndieFest 2021, Another hole in the Head 2021, Incorto 2021, Next Generation Indie Film Awards 2021 (best Sound), Short to the Point ISFF AWARD 2021 (best film, best leading actor, best cinematography, best production design), Bucharest ShortCut CineFest 2021 (best short film, best actor, best director, best screenplay, best editor), Bucharest Film Awards 2021 (best screenplay, best editor), New Creators Award 2021, Rome Independent Prisma Awards 2021 (best of fest, best costume design, best music, best screenplay), Europe Film Festival U.K. 2021 (EFFUK) (best indie film), Montreal Independent Film Festival 2021, L’Age d’Or International Arthouse Film Festival 2021 (LIAFF) (best cinematography, best short film, best original score), Toronto Independent Festival of CIFT 2021 (best producer), Long Story Short International Film Festival 2021 (best short film, best director best screenplay best editor, best cinematography), Golden Short Film Festival 2021 (best director), South America Awards 2021 (best film, best cinematography, best supporting actor), BARCIFF Barcelona Indie Filmmakers Festival 2021 (nominee director), Vancouver Independent Film Festival 2021, Miami Indie Film Awards 2021 (best cinematography, best short film), PARIS FILM ART FESTIVAL 2021, Film in Focus 2021 (best short film, best director best screenplay best editor, best cinematography), LIFT-OFF BERLIN 2022, Go Debut 2021, CLIMAX 2023 (Honorable Mention), Berlin Filmhaus (Nominee: best film, best director)
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Die Farbe des Chamäleons
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Ein Spielfilm von Jürgen Klaubetz
2020 AT, 90 min
Regie & Drehbuch: Jürgen Klaubetz
Produzent: Feiner Film Kunst Verein e.V. |
partner: Volle Pulle Filmproduktion, HandundFussfilm
Produktionsleitung + Regieassistent: Thomas Bischof · Kamera: Jakob Creutzburg · Montage: Sara Schober · Musik: Victor Gangl · Kostüm: Carola Pizzini · Maske: Olivia Weigelt · Szenenbild: Antoinette Höring
Cast: Artjom Gilz · Canan Samadi · Katrine Eichberger · Vinzent Wagner
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Paul sucht sein Glück in fremden Taschen, die er wahllos unbekannten Menschen klaut. Anschließend taucht er in deren Leben ein und nimmt darin radikale Eingriffe vor. (Quelle: Diagonale 2021)
Paul sucht das Glück in fremden Taschen. Anfangs forscht er in der Tasche seines toten Freundes, doch bald stiehlt er neue Taschen, taucht in die Leben der Bestohlenen ein und verändert diese radikal. Die Malerin Anna, die in ihrem Job als Kellnerin in sich gekehrt agiert, zeigt ihre Werke niemandem, bis Paul auftaucht und ihre Bilder für immer verändert. Auch die Managerin Katrin, die sich nach Feierabend mit Alkohol und sexuellen Eskapaden betäubt, sieht sich durch ihn gezwungen ihr Leben neu zu ordnen. Wie die Fische, die Paul aus dem Becken im Landgasthaus befreit und im Gebirgsbach aussetzt, versucht Paul die Bestohlenen zu befreien und durch sie auch für sich ein Rezept für ein geglücktes Leben zu finden. Doch am Ende ist es Pauls Leben, in dem durch den Einfluss von Katrin und Anna nichts bleibt wie es war.
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idea: Alice Schneider, production: Studio Bischof Production, director & screenplay: Alice Schneider, Thomas Bischof, Philippe Riéra, cinematography: Judith Stehlik aac, sound and music: Mariusz Orchel, editing: Stefan Fauland, make-up: Flavia Wilfert, color grading: Thomas Bischof, language coaching: Sabrina Worsch, assistant director: Sophie Windisch, assistant camera: David Klaubetz, assistant production: Lilli Bedenik, security: Dejan Djak, Cast: Alice Schneider, Klara Wandl
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Internationale Hofer Filmtage 2020 (DE), Diagonale 2021 (AT)
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Himbeermilch - Experimental
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Die multimediale Arbeit "HIMBEERMILCH" widmet sich der Veranschaulichung der verborgenen inneren Welt des Lebendigen und der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Natur. Diese innere Lebendigkeit spiegelt sich in allen Erscheinungsformen der Natur wider, die nicht nur unsere Umgebung prägt, sondern auch ein wesentlicher Teil von uns selbst ist.
Alle sichtbaren Formen der Welt – seien es Tiere, Pflanzen oder unsichtbare Wesen wie Geister und Gottheiten (transzendente Entitäten) – besitzen eine innere Lebenskraft. „Für zahlreiche indigene Völker sind Tiere und Pflanzen keine bloßen Objekte der Umwelt, sondern Wesen, zu denen sie in sozialen und spirituellen Beziehungen stehen.“ (Philippe Descola, Die Formen des Sichtbaren).
„Die Natur ist nicht der Andere, sondern Teil des gleichen Geflechts von Beziehungen, das uns alle miteinander verbindet.“ (Philippe Descola, Die Formen des Sichtbaren). Diese Perspektive spiegelt den zentralen Ansatz des Projekts wider, dass die Natur nicht nur unsere Umgebung ist, sondern uns durchdringt und unsere Existenz formt.
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Produktion, Editor: Thomas Bischof
Idee und Kamera: Judith Stehlik
Performance artist: Julia Müllner -
NUE - Kurzfilm
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The businesswoman Almuth comes across a homeless person's cardboard and gives her some alms. Irritated by the fact that the homeless person doesn´t show up, she becomes insecure and starts a conversation in which she reveals her own need for identity. She is saved in a gesture of women solidarity.
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idea: Alice Schneider, production: Studio Bischof Production, director & screenplay: Alice Schneider, Thomas Bischof, Philippe Riéra, cinematography: Judith Stehlik aac, sound and music: Mariusz Orchel, editing: Stefan Fauland, make-up: Flavia Wilfert, color grading: Thomas Bischof, language coaching: Sabrina Worsch, assistant director: Sophie Windisch, assistant camera: David Klaubetz, assistant production: Lilli Bedenik, security: Dejan Djak, Cast: Alice Schneider, Klara Wandl
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Festival of Nations 2024 (AT), Etnaci Film Festival 2024 (IT), Frozen Film Festival 2024 (US), Austrian Film Festival 2024 (AT), Semana de Cine de Lugo 2024 (ESP)
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Fundbox - a love story - Kurzfilm
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Ein Kurzfilm von Miles Merritt
AT, 26 min
M-K Production LLC, studio bischof / productionAn seinem 50. Hochzeitstag kehrt ein älterer Mann nach Wien zurück, um ein Versprechen einzulösen, das er und seine Frau sich zu Beginn ihrer Ehe gegeben haben. Doch unglücklicherweise erleidet er einen schmerzlichen Verlust. Fremd in der Stadt und auf die Hilfe von Unbekannten angewiesen, wächst seine Verzweiflung – bis er auf einen mitfühlenden Stadtangestellten trifft.
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Regie: Miles Merritt
Drehbuch: Miles Merritt
Producer: Thomas Bischof
DOP: Judith StehlikCast: Florentin Groll, Alice Schneider, Gerald Walsberger, Lilly Prohaska, Christian Jeschko
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Utopist - Musikvideo
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ILVI mit dem Lied “Utopist”
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Konzept & Regie: Thomas Bischof, Kamera: Manon Pichon
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only what we know - Experimental
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only what we know ist ein experimenteller Kurzfilm über Wahrnehmung und Reduktion.
In extremen Nah- und Makroaufnahmen verschränken sich Körper und Natur: Gras wird zu Haut, das Auge zur Landschaft, der Mund zu einem Ort des Schweigens. Ein Körper erscheint fragmentiert – essend, blickend, schweigend.
Textfragmente unterbrechen die Bilder. Sie stellen einfache, radikale Fragen, fungieren jedoch nicht als Kommentare, sondern als Denkbewegungen: Sie benennen das Offensichtliche und entziehen ihm zugleich seine Selbstverständlichkeit.
only what we know folgt einer godardnahen Logik des Sehens. Das Bild denkt, bevor es erzählt. Sehen und Schweigen stehen gleichwertig nebeneinander. Bedeutung entsteht nicht durch Erklärung, sondern durch Wiederholung, Rhythmus und Nähe. Vielleicht ist Wahrnehmung selbst schon Aussage. Vielleicht ist das genug.
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Regie: Thomas Bischof
Drehbuch: Thomas Bischof
DOP: Judith StehlikCast: Daniela Zacherl
Sing:u.lar - Kurzfilm
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Ein Kurzfilm von Thomas Bischof
2026 AT, 9 min
studio bischof / productionRegie: Thomas Bischof
Drehbuch: Thomas Bischof
Producer: Thomas Bischof
DOP: Judith Stehlik
Ton: Mariusz Orchel
Maske: Coleen Felsberger
Regieassistentin/ Choreografie: Hannah ZaunerCast: Isabella Jeschke, Gerald Walsberger
Sprecher: Leon Lembert
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In einer fast verlassenen Karaokebar treffen Bella und Clemens aufeinander – zwei Fremde, die sich vorsichtig umkreisen, als hätten sie sich in einem falschen Moment gefunden. Ihre Gespräche verlieren sich zwischen Einsamkeit, unerfüllten Sehnsüchten und dem unbeholfenen Versuch, einander nahe zu kommen. Nähe entsteht, ohne wirklich stattzufinden.
Der Film bewegt sich zwischen Stille und Überzeichnung, zwischen Humor und Melancholie, und lässt die emotionale Leere der Figuren hörbar werden.
Bellas Karaoke-Gesang bildet den flüchtigen Höhepunkt des Abends – immer wieder unterbrochen, fragmentiert, sabotiert von Gesprächsfetzen und Blicken. Am Ende bleibt ihr verzerrtes Grinsen in die Kamera, ein Moment zwischen Einladung und Abwehr, bevor der Abspann einsetzt.
Der Kurzfilm ist ein poetisches Experiment über menschliche Begegnungen in ihrer Unmöglichkeit. Ein Film über Nähe, die verfehlt wird, über das Bedürfnis nach Verbindung – und über das Lachen, das bleibt, wenn alles andere unsicher wird.